Philosophie

Die Freigeist-Akademie für Geisteswissenschaften ist ein Bildungsprojekt für Oberstufenschüler und Schulabsolventen, die sich aus eigenem Interesse und jenseits von schulischen Zwängen mit gesellschaftlich brisanten Grundfragen beschäftigen wollen. Damit begegnet die Freigeist-Akademie dem Orientierungsbedürfnis in der heutigen Fächer- und Berufsvielfalt und verfolgt zugleich einen umfassenden Bildungsanspruch, indem die Seminare durch zahlreiche kulturelle und sportliche Angebote ergänzt werden.

Freigeist-Akademie

In meinem neuerschienen Buch »Zwecklose Technik. Zur Kritik der instrumentellen Technikauffassung« wird die Frage diskutiert, ob wir noch Herr des technischen Fortschritts sind oder werden wir längst von Technik beherrscht werden? Ist Technik überhaupt als Werkzeug zur Verwirklichung menschlicher Ziele zu verstehen? Hinter dieser Frage steht die gängige Vorstellung, derzufolge Technik allgemein als Mittel zum Zweck gedacht wird. In diesem kritischen Essay soll die überkommene instrumentale Auffassung von Technik hinterfragt und ihr ein neuer Technikbegriff entgegengesetzt:
Donnerstag, 19. April 2018 - 16:00 Uhr bis Donnerstag, 19. Juli 2018 - 18:00 Uhr

Das Proseminar hat das Studium von Kants Schriften zur Theorie der Geschichte, zum gesellschaftlichen Fortschritt und zur Idee der Aufklärung zum Ziel. Dabei werden wir uns auf mehrere kleinere Abhandlungen konzentrieren, die mehrheitlich in den 1780er und 1790er Jahren in der Berlinische Monatsschrift, einem zentralen Publikationsorgan der Aufklärung, erschienen sind: Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht, Beantwortung zur Frage: Was ist Aufklärung?, Der Streit der Fakultäten, Zum ewigen Frieden (1795).

Donnerstag, 19. April 2018 - 12:15 Uhr bis Donnerstag, 19. Juli 2018 - 13:45 Uhr
Georg Wilhelm Friedrich Hegels Phänomenologie des Geistes ist nicht nur eines der wichtigsten und wirkungsvollsten Werke des Deutschen Idealismus, sondern auch ein Schlüsseltext der Philosophiegeschichte insgesamt. So trägt Hegel hier etwa seine Kritik an der Idee sinnlicher Gewißheit vor, die auch im Bezug auf zeitgenössische empiristische Theorien nicht an Schlagkraft verloren hat; er entwickelt die äußerst wirkmächtige Dialektik von Herrschaft und Knechtschaft, die in der Folge unter anderem Bezugspunkt für den Marxismus geworden ist.
Donnerstag, 2. November 2017 - 10:15 Uhr bis Donnerstag, 15. März 2018 - 11:45 Uhr
Was können wir wissen? Wie können wir die Grenzen möglicher Erkenntnis bestimmen? Welche Quellen der Erkenntnis gibt es? Welche Bedeutung hat etwa die Empirie, das reine Denken, die Logik und die Mathematik für mögliche Erkenntnis? Wie kann man dem Skeptizismus begegnen? Bedarf es für gesicherte Erkenntnis einer bestimmten Methode? Was ist Wissenschaft?
Mittwoch, 1. November 2017 - 12:15 Uhr bis Mittwoch, 14. März 2018 - 13:45 Uhr
Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft ist ein Schlüsseltext der Philosophie und als solcher bis heute unersetzlicher Bezugspunkt für fast alle philosophischen Probleme und Debatten von Gewicht. Ein genaues Studium dieses Werkes kann darum nicht nur als Voraussetzung gelten, um das nachfolgende Werk Kants und die Epoche des Deutschen Idealismus zu verstehen, sondern ist Grundlage für ein Verständnis moderner Philosophie überhaupt.
Donnerstag, 21. April 2016 - 16:15 Uhr bis Samstag, 23. Juli 2016 - 18:00 Uhr
Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft ist ein Schlüsseltext der Philosophie und als solcher bis heute unersetzlicher Bezugspunkt für fast alle philosophischen Probleme und Debatten von Gewicht. Ein genaues Studium dieses Werkes kann darum nicht nur als Voraussetzung gelten, um das nachfolgende Werk Kants und die Epoche des Deutschen Idealismus zu verstehen, sondern ist Grundlage für ein Verständnis moderner Philosophie überhaupt.
Donnerstag, 16. April 2015 - 14:15 Uhr bis Freitag, 17. Juli 2015 - 16:00 Uhr
Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft ist ein Schlüsseltext der Philosophie und als solcher bis heute unersetzlicher Bezugspunkt für fast alle philosophischen Probleme und Debatten von Gewicht. Ein genaues Studium dieses Werkes kann darum nicht nur als Voraussetzung gelten, um das nachfolgende Werk Kants und die Epoche des Deutschen Idealismus zu verstehen, sondern ist Grundlage für ein Verständnis moderner Philosophie überhaupt.
Mittwoch, 18. Februar 2015 - 9:30 Uhr bis Freitag, 20. Februar 2015 - 18:30 Uhr

Der Begriff ›Fortschritt‹ ist allgegenwärtig, sei es als Forderung oder als Gegenstand der Kritik: Vom Fortschritt der Wissenschaft ist die Rede, der Gesellschaft, der Politik, selbst von Fortschritt im Recht wird gesprochen und auch die Kunst und ihre Geschichte werden oftmals unter diesem Begriff verhandelt. Besonders augenfällig aber ist Fortschritt in Gestalt der Technik, die geradezu zum Synonym für Fortschritt geworden ist. In dem Maße, in dem technischer Fortschritt mit der Vorstellung von Herrschaft und Macht verknüpft ist, wird er zu einem nahezu unwiderstehlichen Argument und Machtinstrument. Mehr noch, er entfaltet eine eigene, kaum zu hintergehende Macht. Fortschritt wird Ideologie. Nicht nur das öffentliche Leben ist davon betroffen: Technischer Fortschritt ist zu einem Imperativ in allen Lebensbereichen geworden. Durch die fortschreitende Digitalisierung des Privaten, der Person in allen ihren Belangen, rückt uns die Technik zu Leibe.

Donnerstag, 17. April 2014 - 14:15 Uhr bis Donnerstag, 17. Juli 2014 - 14:15 Uhr

Ziel des Seminares ist, anhand einer genauen Textanalyse sowohl das systematische Anliegen Kants in dieser innovativen Schrift zu rekonstruieren, als auch das historische Umfeld ihrer Entstehung zu beleuchten. Zugleich soll auch die Aktualität und Relevanz von Kants Schrift für die moderne Debatten in der Moralphilosophie diskutiert werden.